Start > Aktuelles

Training auf dem Sorpesee am 22.08.2016

Am Montag, 22.08.2016, morgens früh um 6.00 Uhr starteten Jochen, Werner und Trainerin Poly zu einem gemeinsamen Training mit Wilken von Behr und Emil Putz auf dem Sorpesee. Um gut auf die World Rowing Masters in Kopenhagen (08.-11.09.2016) vorbereitet zu sein, waren zwei Trainingseinheiten im Doppelvierer ohne Steuermann geplant.

Wilken von Behr stieg in Porta zu uns in den Bus und so gegen 10.30 Uhr wurden wir von Emil Putz beim RC Sorpesee empfangen. Schnell hatten die Vier ihr Boot eingestellt und das Trainerboot zu Wasser gelassen. Nachdem Poly in den Umgang mit dem ungewohnten Elektromotor eingewiesen war, legte der Vierer vom Steg ab. In der ersten Trainingseinheit kam es zunächst darauf an, die etwas unterschiedlichen Ruderstile aufeinander abzustimmen und einen gemeinsamen Rhythmus zu finden. Videoaufnahmen sollten die individuellen Fehler später an Land verdeutlichen. Nach 15 km auf welligem Wasser, was ebenfalls als gute Vorbereitung auf Kopenhagen zu werten ist, legte die Mannschaft wieder am Anleger an. Deutlich wurde bereits in dieser Einheit, dass das Trainerboot nur für die Begleitung der normalen Langstreckenarbeit für diesen Vierer geeignet war, denn Poly war es nur mit Vollgas möglich, dem Vierer zu folgen.

In einem schönen Restaurant haben wir mit Blick auf den Sorpesee und sehr lecker zu Mittag gegessen und die Trainingseinheit wurde dabei schon kräftig analysiert. Wieder zurück im Verein haben wir dann die Videoaufnahmen angesehen und danach war klar, auf was jeder während des nächsten Trainings achten sollte.

Eine kurze Mittagspause brachte noch etwas Erholung und um ca. 15.00 Uhr ging es dann wieder los. In dieser Einheit standen Startübungen auf dem Programm. Wir haben uns in eine Ecke des Sees verkrümelt um dort auf glatterem Wasser zunächst mit einem Startaufbau zu beginnen. Bei den anschließenden Starts mit Steigerungen wurde dann, wie befürchtet, klar: Entweder ist das Motorboot zu langsam oder der Vierer zu schnell (!). Nach ca. 50 Minuten auf dem Wasser und 12 geruderten Kilometern wurde das Boot wieder in die Bootshalle und das Trainerboot ordnungsgemäß in seine Garage gebracht.

Um 16.30 Uhr fuhren wir wieder Richtung Heimat. In Porta  wechselte Wilken wieder in sein Auto und wir gönnten uns noch Kaffee und ein leckeres Stück Kuchen an der Raststätte. Müde und kaputt kamen wir so gegen 20.30 Uhr in Hoya an. Sicherlich war der Aufwand für diesen Trainingstag ziemlich groß, aber alle waren sich einig, dass es sich gelohnt hatte und man jetzt gut vorbereitet in Richtung Kopenhagen schauen kann.


Andrea Fischer