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109. Große Bremer Ruderregatta am 7./8. Mai 2016

 

Bereits am Freitag ging es für die 3 Masters Martin Howaldt, Werner von Behr, Jochen Jülke und ihre Trainerin Poly los in Richtung Bremen zum Werdersee. Da an dieser Regatta über 120 Vereine teilnahmen, wollten wir uns einen guten Bootslagerplatz reservieren und schon erste Kontakte mit dem eher noch unbekannten Ruderrevier aufnehmen. Außerdem wollten Werner und Jochen den geplanten Männer-Master-Doppelvierer in Renngemeinschaft mit Wilken von Behr (Germania RV Eutin) und Emil Putz (RC Sorpesee) testen und erste gemeinsame Kilometer rudern.

Am Samstag ging dann um 12.03 Uhr als erstes der Master-Doppelvierer bei böigem Schiebwind an den Start. In ihrer Altersklasse F gab es für die Vier nur einen Gegner aus Saarbrücken. Bereits 100 m nach dem Start führte unser Vierer eine knappe Länge vor den Saarbrückern. Durch das wellige Wasser wurde dann leider einem Ruderer ein Skull aus der Hand geschlagen, der Skull verkantete sich und brach oberhalb des Blattes auseinander. So konnte der Vierer das Rennen nicht fortsetzen und musste leider aufgeben. Schade, aber so etwas ist einfach höhere Gewalt und die Tatsache, dass man nach dem Start schon so gut lag, stimmte die Vier
zuversichtlich. Auch Martin, der 9 Minuten später startete, hatte nur einen Gegner aus Münster. Internetrecherchen im Vorfeld hatten ergeben, dass es sich hier um einen stark einzuschätzenden Gegner handelte. Martin fuhr ein Super-Rennen und wurde mit nur 6,6 Sekunden Rückstand Zweiter. Beachtlich war, dass er als „Master- Neuling“ von allen gestarteten Master-Einern insgesamt die zweitbeste Zeit fuhr.

Am Sonntag startete Martin dann als erster aus der Hoyaer Truppe. Er hatte es wieder mit dem Gegner vom Vortag aus Münster und einen weiteren Ruderer aus Waltrop zu tun. Nach einem beherzten Rennen wurde er wieder Zweiter mit 9 Sekunden Rückstand auf den ersten und 5 Sekunden Vorsprung auf den Ruderer aus Waltrop. Und auch im Gesamtklassement fuhr er wieder einen beachtlichen zweiten Platz. Der Vierer fuhr an diesem Tag in der Besetzung Wilken von Behr, Martin Howaldt, Werner von Behr und Jochen Jülke, also eigentlich fast eine Hoyaer Mannschaft. Da Martin den Altersdurchschnitt mit seinen 31 Jahren nach unten zog, musste man dieses Mal in der Altersgruppe D an den Start. Klar favorisiert war in
diesem Rennen eine eingefahrene Renngemeinschaft aus Bremen und Verden. Wie erwartet gewann dieser Vierer, aber der Abstand zu unserem Vierer, der als Zweites die Ziellinie überquerte, betrug lediglich 5,5 Sekunden. Das war weniger als erwartet. Dritter wurde eine Mannschaft aus Hamburg und Oldenburg vor dem Bremer Ruderclub Hansa (Altersgruppe A!) und dem RV Saarbrücken.

Alle Ruderer und auch die Trainerin sind mit den Ergebnissen sehr zufrieden. Es war schließlich der erste Start unserer Masters über eine 1000 m-Strecke im Albano- System und die Regatta konnte für eine erste Standortbestimmung gut genutzt werden. In 14 Tagen (21./22. Mai 2016) geht es dann zur nächsten Regatta nach Otterndorf.


Andrea „Poly“ Fischer